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Happy Valentine

14. Februar 2017 · 7 Kommentare
Draußen lacht bereits die Sonne, vereinzelt zwitschern Vögel munter vor sich hin. Heute ist Valentinstag. Der Tag der Liebe. Sollten da nicht bei jedem ein paar Frühlingsgefühle aufkommen?
Ich bin mir sicher, dass viele von euch Argumente gegen diesen Tag anbringen können. Vermutlich, weil wir ihn schnell mit einer cleveren Marketingstrategie in Verbindung setzen, die uns mit viel Werbung, Konsum und Tamtam diesen Tag aufs Auge drücken möchte. Vielleicht möchte auch gerade deshalb manch einer den 14. Februar nur allzu gerne mit den Worten "Ich brauche keinen Tag, um meiner Liebe Ausdruck zu verleihen" aus dem Kalender streichen.
Ich hingegen finde es toll, dass der Liebe ein besonderer Tag gewidmet wurde. Ich finde, wir brauchen eine Erinnerung, diesen einen Tag, an dem wir den wichtigsten Menschen in unserem Leben sagen, dass wir sie lieben. Denn die traurige Wahrheit ist doch, dass wir dies viel zu selten tun. Viel zu oft sehen wir unseren Partner, unsere Freunde und Familie als selbstverständlich an. Wir geben anderen, ganz klar unwichtigeren, Dingen den Vorrang, weil es kurzfristig wichtig erscheint und lassen es zu, dass der Alltag unsere kostbare Zeit verschlingt. Dabei ist sie so wertvoll, ja unbezahlbar. Für mich wird Liebe deshalb auch nicht anhand von kitschigen Plüschtieren, überteuerten Pralinenschachteln und Juwelen gemessen - sondern an gemeinsamer Zeit: Einander zuhören, miteinander reden, zusammen lachen.
Das Zeigen der Liebe ist eine Herzensangelegenheit und die Art, wie wir es tun, unglaublich facettenreich. Wir können den heutigen Tag daher bejubeln oder ihn ignorieren. Oder aber wir nutzen ihn, um einfach mal "Danke" oder "ich habe dich lieb" zu sagen...
Heute ist Valentinstag. Der Tag der Liebe. Er mag vielleicht bei vielen verpönt sein. Aber letzten Endes geht es doch um uns. Darum, dass wir das "Wir" feiern. Egal mit wem und vor allem wie.

Das perfekte [Instagram] Foto

12. Februar 2017 · 12 Kommentare
Millionen Menschen weltweit nutzen Instagram, mehrere Milliarden Fotos wurden bereits mit der Community geteilt - vermutlich habt auch ihr schon ein paar Schnappschüsse und Selfies dazu beigesteuert. Dafür muss man nämlich längst kein Profi-Fotograf sein. Denn egal ob private Bilder oder kleine Foto-Kunstwerke, Instagram macht einfach Spaß! Man kann bestaunen, sich austauschen, andere inspirieren und sich inspirieren lassen.
Mein Instagram-Feed und ich haben eine kleine Love-Hate-Beziehung miteinander. Ich bemühe mich endlos, dass alles gut zusammenpasst und perfekt arrangiert ist - auch, wenn es mich gelegentlich in den Wahnsinn treibt. Ich mag weiße, aufgeräumte Zimmer, schön angerichtetes Frühstück, rosa Rosen, gebräunte Haut und perfekt lackierte Nägel. Für langweilige Schinkenbrote und dreckige Wäsche im Zimmer brauche ich kein Instagram. Das ist nämlich Alltag, das hat jeder von uns Zuhause.



Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die Foto-Sharing App über gut gemachte Bilder funktioniert - und auch ich stehe auf scharfes und gut gemachtes Bildmaterial. Doch wie entsteht ein gutes Foto? Wie sollte DAS perfekte Bild auf Instagram aussehen? Diese Fragen stellen uns häufig vor ein Rätsel. Deshalb möchte ich euch in diesem Post vorstellen, wie meine Fotos (auch unabhängig von Instagram) entstehen.


It's all about planning!

An dieser Stelle muss ich ein Geständnis ablegen: In meiner Instagram Galerie (aber auch auf meinem Blog) überlasse ich nichts dem Zufall. Schließlich soll das gesamte Bildmaterial ein, in sich harmonisches, Kunstwerk ergeben. Deshalb ist bei mir alles strikt geplant und durchdacht. Vor Veröffentlichung eines neuen Bildes stelle ich mir daher immer die Frage, was ich euch zeigen möchte oder was euch interessieren könnte. Was kommt bei euch gut an? Gibt es vielleicht aktuelle "Trends"? Was hab ich in den vergenagenen Tagen gepostet? Wie bringe ich Abwechslung in meinen Feed? All diese Punkte lasse ich mir durch den Kopf gehen, um meine mühsam gestaltete Fotowand nicht durch eine unpassende Aufnahme zu ruinieren.


How about some inspiration?

Sobald ich mich für ein "Bildthema" entschieden habe, begebe ich mich immer auf die Suche nach Inspiration. Ein Beispiel: In meiner Timeline bin ich bereits hundertfach über frische Schnittblumen gestolpert - nichtsdestotrotz habe ich mich noch lange nicht an ihnen satt gesehen. Es gibt nämlich zig Wege und Möglichkeiten, sie in Szene zu setzen und gekonnt abzulichten.
Möchte ich mir ein paar Ideen einholen, sind we❤it und Pinterest meine ersten Anlaufstellen. Aber auch Instagram hat die "Speichern-Funktion" inzwischen eingeführt. Hier kann man gezielt nach Bildern suchen, spannende Schnappschüsse direkt speichern und kategorisieren.
Ich nutze diese Fotos nicht, um sie eins zu eins zu kopieren. Viel mehr sind sie ein wichtiges Hilfsmittel, um verschiedene Ansätze neu zu interpretieren: Was gefällt mir an dem Foto besonders gut? Der Farblook? Der Schärfeverlauf? Die Perspektive? Der Bildaufbau?


- via we❤it -

Just do it!

Erst jetzt geht es ans Eingemachte. Sobald die Idee steht, könnt ihr nach einer geeigneten Location für euer Foto suchen. Dort wird dann das Setting aufgebaut, alles arrangiert und hergerichtet. Sich nicht zwanghaft an die ausgewählten Inspirationen zu klammern, ist der schwierigste Part an dieser Stelle. Wer sich zu sehr an dem archivierten Material orientiert, wird in seiner Kreativität gehemmt. Wechselt gelegentlich eure Position, die Perspektive oder den Fokus. Fühlt euch dazu ermutigt, etwas am Arrangement zu ändern, Gegenstände in eurem Foto auszutauschen oder Dinge zu entfernen, die euch nicht so gut gefallen. Lasst euch für diesen Schritt ruhig Zeit. Je unterschiedlicher und größer im Nachhinein die Auswahl ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Wer nur halbherzig bei der Sache ist, wird am Ende auch nicht mit gelungenen Fotos belohnt werden.


The final touch!

Sobald alle Fotos im Kasten sind, kommt es nicht selten vor, dass ich mich zwischen 20-30 Bildern entscheiden muss. Natürlich ist das gesamte Material nicht qualitativ gleichwertig: Manchmal bin ich mit dem Fokus nicht zufrieden, dann ist mir der Bildausschnitt zu unspektakulär oder das Motiv wurde ungünstig angeschnitten. Diese Aufnahmen werden konsequent aussortiert und am Ende bleiben meine persönlichen Favoriten bestehen.
Mit der passenden Bearbeitung verleihe ich meinen Fotos anschließend noch den gewissen Feinschliff. Diesen nehme ich ausschließlich in Photoshop vor, da mir dieses Programm mehr Möglichkeiten und Freiheiten bietet, als die Apps auf meinem iPhone. Mit ein paar Handgriffen korrigiere ich Schärfe, Helligkeit, Kontrast und bessere unschöne Farbstiche aus.



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Ihr seht, ein gut gemachtes Foto ist kein Hexenwerk. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie viel Zeit und Aufwand er in seine Bilder stecken möchte. Die Qualität der Fotos (und des Instagram Feeds) zahlt sich jedoch früher oder später immer aus. Hier habe ich übrigens eure meisten "Foto-Fragen" zusammengestellt und beantwortet.

Welche Aspekte machen für euch ein gutes Foto aus?

Sincerely, Spring

9. Februar 2017 · 17 Kommentare
Sobald ich in meinem Kalender den letzten Tag im Januar durchstreichen kann, herrscht bei mir Frühling - zumindest im Kopf. Mir fällt es dann schwer, noch an den Winter zu denken, an die klirrende Kälte, den eisigen Schnee. Stattdessen stelle ich mir ein Dutzend Tulpen ins Zimmer und krame heimlich luftige Blusen und leichte Ballerinas aus meinem Schrank hervor.
Aber so wie der Januar, sind auch der Februar und ich keine Freunde. Denn er ist trüb, grau und kalt. Es geht nicht voran, es tut sich nichts. Dennoch falle ich jedes Jahr wieder auf ihn herein, auf seine trügerischen Sonnenstrahlen, die die Temperaturen nur ganz zaghaft an der 3°C Marke kratzen lassen. Er lässt mich vergebens auf morgendliches Vogelgezwitscher hoffen. Der Februar ist ein falscher Freund.
Meistens verkrieche ich mich dann wieder im Bett und warte. Warte darauf, dass der Frühling seine ersten Boten schickt, fiebere ihnen eifrig entgegen. Ich bin motiviert! Ich will fröhlich sein. Will ohne dicke Schichten das Haus zu verlassen, die Sonnenbrille aufziehen, mir die schwachen Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen lassen, warme Luft schnuppern. Ich will Erdbeeren zum Frühstück.
Der kalten Jahreszeit und meiner Ungeduld zum Trotz, habe ich mir deshalb meine High Heels geschnappt und - zumindest für die Fotos - den Winter kurz hinter mir gelassen.

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